PPWR 2026: Was müssen Unternehmen jetzt tun?

Seit dem 12.08.2026 gilt die neue PPWR-Verordnung. Das hat bei vielen kleinen Unternehmen für Unsicherheit gesorgt. Was bedeutet das jetzt konkret für dich und was musst du tun?

Die Verordnung gilt zwar seit dem 12.08, aber du musst nicht alle Forderungen sofort umsetzen. Die PPWR wird schrittweise über Jahre hinweg umgesetzt. Trotzdem gibt es einige Dinge, die du jetzt schon erledigen kannst, um später nicht unter Zeitdruck zu geraten.

Was du jetzt tun solltest

1. Deine Rolle bestimmen
Bist du Lieferant, Erzeuger, Importeur oder Vertreiber? Je nachdem, welche Rolle du hast, können unterschiedliche Pflichten auf dich zukommen. Die genauen Definitionen findest du auf der am Ende verlinkten Website.

2. Deine Verpackungen erfassen
Liste alle Verpackungen auf, die du verwendest, also Kartons, Klebeband, Füllmaterial und Produktverpackungen. Schreib dir auch auf, aus welchen Materialien sie bestehen. So ersparst du dir später viel Arbeit.

3. Verpackungen mit Lebensmittelkontakt prüfen
Wenn deine Verpackungen mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, schau, ob sie die seit dem 12.08.2026 geltenden PFAS-Grenzwerte einhalten. Frag dafür am besten bei deinen Verpackungslieferanten nach den entsprechenden Nachweisen.

4. Bei Lieferanten nachfragen
Lass dir auch für Verpackungen ohne Lebensmittelkontakt die notwendigen Zertifikate und Konformitätsnachweise geben. Damit hast du die wichtigsten Informationen zu deinen Verpackungen gesammelt und kannst sie später für deine technische Dokumentation verwenden.

5. Auslandsversand prüfen
Wenn du deine Produkte ins EU-Ausland verschickst, dann informiere dich über die jeweiligen Registrierungs- und EPR-Pflichten. Schau dir an, in welche Länder du lieferst und ob du dort bereits richtig registriert bist.

6. Auf dem Laufenden bleiben
Bei einigen Anforderungen ist noch gar nicht endgültig festgelegt, wie sie genau umgesetzt werden. Es ist daher wichtig, die weiteren Entwicklungen im Auge zu behalten und sich regelmäßig bei offiziellen Stellen wie der WKO oder der ZSVR zu informieren.

Was kommt erst später?

Viele weitere Anforderungen müssen erst in ein paar Jahren fertig umgesetzt sein. Hier haben wir noch Zeit, uns darauf vorzubereiten. Dazu zählen:

  • Ab 2027: Bestimmungen zu wiederverwendbaren Verpackungen werden festgelegt
  • Ab 12.02.2028: Bestimmte Verpackungen, z. B. Tee- und Kaffeebeutel sowie Aufkleber auf Obst und Gemüse, müssen kompostierbar sein
  • Ab 2030: Verpackungen müssen recyclingfähig gestaltet sein
  • Ab 2030: Kunststoffverpackungen müssen bestimmte Mindestanteile an recyceltem Material enthalten
  • Ab 2030: Verpackungen müssen auf das notwendige Mindestmaß bei Gewicht und Volumen reduziert werden
  • Ab 2030: Für bestimmte Verpackungsarten gelten Marktbeschränkungen.
  • Ab 2035: Zusätzlich wird berücksichtigt, ob Verpackungen tatsächlich in großem Maßstab recycelt werden

! Bei mehreren dieser Anforderungen fehlen derzeit noch genaue Vorgaben. Diese werden in den kommenden Jahren weiter konkretisiert !

Also: Verschaffe dir jetzt einen Überblick über deine Verpackungen, kläre deine Rolle und prüfe die Anforderungen, die bereits gelten. Für die späteren Vorgaben hast du noch Zeit, dich Schritt für Schritt vorzubereiten.

40°C?! Was jetzt? – 5 Tipps gegen die Hitze

Die Temperaturen, die wir sonst nur aus den Nachrichten über den Süden kennen, sind nun auch bei uns angekommen. Während sich viele noch an die Winter mit meterhohen Schneedecken erinnern können, freuen wir uns heute über Sommertage mit „nur“ 30°C. Mit Temperaturen bis zu über 40°C verbreitet sich in Österreich nicht nur belastende Trockenheit, sondern auch Verzweiflung.

Wie geht man auf Dauer mit dieser Hitze um?


Um etwas Abhilfe zu schaffen, haben wir 5 Tipps gegen die Hitze gesammelt:

1. Viel Wasser trinken– genug Wasser zu sich zu nehmen, ist generell wichtig, doch speziell an heißen Tagen sollte vermehrt darauf geachtet werden. Durch das stärkere Schwitzen verliert unser Körper mehr Flüssigkeit. Diese muss, um Überhitzung und Kreislaufprobleme zu vermeiden, wieder aufgefüllt werden. Empfohlen ist bei Hitze, alle 1 bis 2 Stunden ein Glas Wasser (0,2 Liter) zu trinken, auch wenn man noch nicht durstig ist.

2. Richtige Kleidung– am besten ist leichte, luftige und atmungsaktive Kleidung aus Naturfasern, denn dadurch kann die Luft am Körper zirkulieren. Ein gutes Beispiel ist unser luftiges Kleid aus Modal Micro Holzfasern. Durch den weiten Schnitt und das hautfreundliche Material sitzt es nicht nur traumhaft, sondern ermöglicht auch die perfekte Zirkulation selbst bei extremer Hitze.

Aber auch unsere klassischen Herrenshirts aus Modal Micro Holzfaserstoff bieten eine super Unterstützung an den heißen Tagen. Mit ihrem luftigen Schnitt verschaffen sie ein ideales Tragegefühl für den Sommer.

Enge, synthetische Kleidungsstücke können zu einem Hitzestau führen. 

Die Farbe der Kleidung spielt auch eine wichtige Rolle: Euch ist sicher bereits bekannt, dass dunkle Farben schneller aufheizen, denn helle Stoffe reflektieren das Sonnenlicht und halten uns so kühler. Glücklicherweise gibt es all unsere Kleidungsstücke in vielen hellen Farben, aber auch für alle, die nicht komplett auf ihre dunklen Töne verzichten wollen, ist was dabei: Stell dir dein Lieblingsstück einfach selber zusammen – ein weißes Kleid mit ein paar dunkelblauen Akzenten oder doch halb dunkles, halb helles Shirt oder ganz was anderes? Völlig egal, wir bringen deine Vision zu dir, du entscheidest!

3. Abkühlung in den Alltag integrieren – so schön es auch wär, ist es den meisten nicht möglich, den ganzen Tag am See zu verbringen. Dennoch können wir unseren gewohnten Alltag mit einigen Ideen an die Hitze anpassen. Beispielsweise ein Thermophor in ein Coolpack umfunktionieren – dafür einfach die Flasche mit kaltem Wasser und Eiswürfeln auffüllen oder kurz in den Gefrierschrank legen (wenn da noch Platz ist ). Ein weiterer guter Tipp für den Schreibtisch sind kalte Fußbäder. Dafür ein beliebiges Gefäß mit kaltem Wasser befüllen und sofort die Füße rein!  Aber auch ein kleines nasses Handtuch um den Nacken kann schon viel bewirken, um den Körper etwas runterzukühlen. Werdet kreativ!

4. Kopfbedeckungen – selbst wenn es paradox klingt, sich bei der Hitze noch eine Haube aufzusetzen, wirkt es dennoch Wunder. Sie schützt nämlich unser Gehirn, das sehr sensibel auf Überhitzung reagiert. Wer sich zu lang ohne Kopfbedeckung der Sonne aussetzt, riskiert einen Sonnenstich. Dabei werden die Hirnhäute durch die heißen Strahlen gereizt und schwellen an. Typische Folgen sind starke Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und ein roter, heißer Kopf.

5. Eigene Grenzen beachten– der menschliche Körper ist nicht für derart hohe Temperaturen gemacht. Es ist wichtig, sich nicht an sein Limit zu zwingen, nur weil es sonst auch immer geht. Wenn man merkt, dass es nicht mehr geht, dann wirklich auf seinen Körper hören und eine Pause nehmen – unsere Gesundheit steht an erster Stelle!

Zwar können die Tipps die Temperaturen auch nicht mildern, allerdings helfen sie womöglich, entspannter durch die nächsten Tage zu kommen. Eine langfristige Lösung ist und bleibt nun mal nur der Klimaschutz.

Quellen:

https://geosphere.at/de/aktuelles/news/geosphere-austria-trockenheit-bleibt-in-oesterreich-ein-massives-problem

https://www.klima-mensch-gesundheit.de/hitzeschutz/empfehlungen-bei-hitze/

https://www.dge.de/blog/2025/essen-und-trinken-bei-hitze/

https://www.verbund.com/de/privat/themenwelten/life-hacks/tipps-gegen-hitze