Ultra Fast Fashion: Wie viel Kleidung hält die Welt noch aus?

Das Ultra-Fast-Fashion-Unternehmen Shein lädt jeden Tag 6.000–9.000 neue Artikel auf seine Website hoch. Das sind 4 bis 6 neue Kleidungsstücke pro Minute, jeden einzelnen Tag.

Da stellt sich die Frage: Für wen wird diese enorme Menge an Kleidung produziert?

Für uns natürlich. Wenn es darum geht zu sagen, wo man so einkauft, erwähnt kaum jemand die Ultra-Fast-Fashion-Marken. Doch die Zahlen sagen etwas anderes.

Shein hat Schätzungen zufolge 2025 weltweit etwa 1,08 Milliarden Bestellungen bzw. Pakete verschickt, was einem Durchschnitt von etwa 2,95 Millionen täglichen Sendungen entspricht.

Allein in Deutschland kommen täglich zusammen mit Temu schätzungsweise knapp eine halbe Million, etwa 460.000, Pakete an.

Das sind Dimensionen, die man sich so gar nicht vorstellen kann. Es bedeutet, dass Shein pro Sekunde rund 34 Pakete verschickt, rund um die Uhr. In dieser Geschwindigkeit wäre das Unternehmen in der Lage, der gesamten Bevölkerung Österreichs innerhalb von nur drei Tagen ein Paket zu senden.

Unglaubliche Zahlen, die ihre Folgen mit sich bringen. Abgesehen von den vielen Treibhausgasen, die durch die Produktion und den Transport der Ware in unsere Atmosphäre gelangen, entsteht dadurch auch eine enorme Menge an Müll.

Denn aktuell werden fast 80 Prozent der in Europa gekauften Kleidung innerhalb weniger Monate entsorgt. Viele Kleidungsstücke werden nur ein paar Mal getragen und dann weggeworfen, weil sie nicht mehr im Trend liegen. Damit landen Jahr für Jahr weltweit rund 120 Millionen Tonnen Kleidung im Müll. Das ist genug, um mehr als 200 Fußballstadien bis obenhin zu füllen.

Diese riesigen Mengen an Textilmüll landen oft auf Deponien in Entwicklungsländern, wo sie die Umwelt erheblich belasten. Besonders in Asien und Afrika gibt es gigantische Textilmülldeponien, die ganze Landschaften verschmutzen.

Das belastet nicht nur die betroffenen Länder, sondern auch unsere Umwelt: Die Textilindustrie verursacht jährlich rund 1,2 Milliarden Tonnen CO₂ – mehr als internationale Flüge und Kreuzfahrten zusammen. In der Europäischen Union wurden im Jahr 2017 etwa 654 kg CO₂-Emissionen pro Kopf durch den Kauf von Textilien verursacht.

Die Müllberge aus Kleidung bleiben praktisch für immer auf der Erde, da sich Kunstfasern wie Polyester oder Elasthan über Hunderte von Jahren hinweg kaum zersetzen (Elasthan: über 500 Jahre; Polyester, Acryl & Nylon: über 200 bis 400 Jahre – Sie zerfallen lediglich in winzige Mikroplastik-Teilchen, verschwinden aber nicht).

Aber es gibt auch einen Weg der Besserung, der bei uns selbst beginnt. Die Stoffe von uns fühlen sich nämlich nicht nur super auf der Haut an, sondern verrotten auch komplett und hinterlassen somit keinen Müll auf unserer Welt. Sowohl die Produktion als auch die Herstellung sind CO₂-neutral und zu 100 % aus Österreich. Mehr Nachhaltigkeit geht nicht.

Wir entscheiden, wen und was wir mit unserem Geld unterstützen. Geh den Schritt und sei der Vorreiter für eine bessere Zukunft.

Johanna Böhm-Eberlein: So verbindet sie Schneiderhandwerk und 3D-Fashion

Wie lässt sich traditionelles Schneiderhandwerk mit den Möglichkeiten moderner Technologie verbinden? Mit dieser Frage beschäftigt sich Johanna Böhm-Eberlein seit Jahren. Die Schneidermeisterin, Schnitttechnikerin und 3D-Fashion-Expertin verbindet handwerkliches Können mit digitaler Schnittentwicklung und virtueller Mode.

Böhm-Eberlein ist diplomierte Trachtenschneiderin sowie Damen- und Herrenkleidermacher-Meisterin. Zusätzlich hat sie einen Master of Science im Bereich Marketing & Sales abgeschlossen. Ihr beruflicher Weg führte sie damit nicht nur in die klassische Modewelt, sondern zunehmend auch in den digitalen Bereich. Heute arbeitet sie unter anderem als selbstständige Schnitttechnikerin und Fashion Consultant. Ihr Unternehmen Kammersenger – Fashion Consulting bietet unter anderem Kollektions- und Größensatzentwicklung, die Digitalisierung von Schnitten, 3D-Simulationen und die Entwicklung von Modellen bis zur Serienfertigung an.

Klassisches Handwerk trifft auf 3D-Fashion

Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt heute auf 3D-Fashion. Mit Programmen wie CLO3D und GRAFIS lassen sich Kleidungsstücke digital konstruieren, visualisieren und virtuell anprobieren. Dadurch können Schnitte und Passformen bereits am Computer überprüft und verändert werden, bevor ein Kleidungsstück tatsächlich produziert wird.

Trotz ihrer digitalen Expertise bleibt für Böhm-Eberlein das klassische Handwerk ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit. Das konnten auch wir bei PLUfeschn erleben: Bei ihrem Besuch in Melk schneiderte sie gemeinsam mit uns an Polos und brachte dabei ihr umfangreiches Wissen über Schnitt, Passform und Verarbeitung ein. Ihr präzises Arbeiten und ihre Erfahrung zeigten dabei, dass sie nicht nur digitale Modeentwicklung beherrscht, sondern auch die praktische Umsetzung eines Kleidungsstücks.

Neben ihrer Tätigkeit in der Modeentwicklung gibt sie ihr Wissen auch als Lehrerin und Vortragende weiter. Seit September 2025 ist sie an der HLM HLW Krems als Lehrerin für Schnitt- und Modezeichnen, Textiltechnologie und Fertigungslehre tätig. Dort vermittelt sie den Schülerinnen und Schülern unter anderem, wie Kleidungsstücke konstruiert und Schnitte entwickelt werden und welche technischen Schritte für die Umsetzung eines Entwurfs notwendig sind. Bereits seit 2021 ist sie außerdem als freiberufliche Vortragende im WIFI Steiermark im Meisterkurs für Schnittzeichnen und Modezeichnen tätig. Damit verbindet sie ihre praktische Erfahrung aus dem Schneiderhandwerk mit der Aufgabe, ihr Fachwissen an die nächste Generation weiterzugeben.

Ob klassisch an der Nähmaschine oder digital am Computer Johanna Böhm-Eberlein verbindet Handwerk, Kreativität und moderne Technologien auf vielfältige Weise. 

Wer mehr über ihre Arbeit, aktuelle Projekte und ihre Einblicke in die Welt der Mode erfahren möchte, schaut am besten direkt bei ihr vorbei!! 

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Die 5 besten Herbstfarben 2026: Diese Farben gehören jetzt in den Kleiderschrank

Der Herbst ist schon um die Ecke: Der meteorologische Herbst hat bereits am 1. September 2026 begonnen, während der kalendarische (astronomische) Herbst am 23. September 2026 startet. Damit verändert sich nicht nur das Wetter, sondern auch unser Kleiderschrank. 

Das sind die 5 idealen Farben für den Herbst 2026:

5. Taupe: ruhig, elegant und vielseitig

Taupe ist eine dezente Mischung aus Braun und Grau und eignet sich besonders gut für ruhige und zeitlose Herbstlooks. Die Farbe wirkt elegant, zurückhaltend und lässt sich einfach mit anderen Farbtönen kombinieren.

Besonders schön harmoniert Taupe mit Eiche, Grün, Rot oder Schwarz. Ob Rolli oder Rock: Taupe eignet sich hervorragend als neutrale Basis und lässt kräftigere Farben stärker zur Geltung kommen.

4. Dunkelblau: elegant und zeitlos

Dunkelblau bringt etwas Ruhe in die Herbstgarderobe und ist gleichzeitig eine elegante Alternative zu Schwarz. Der tiefe Farbton wirkt klassisch, lässt sich vielseitig kombinieren und passt sowohl zu lässigen als auch zu eleganteren Outfits.

Besonders schön wirkt Dunkelblau mit Taupe, Grün oder Rot. Auch gemeinsam mit Orange entsteht ein spannender Kontrast. Die Farbe lässt sich unkompliziert in ganz unterschiedliche Looks integrieren und bleibt dabei zeitlos, eine gute Wahl für alle, die es im Herbst gerne etwas klassischer mögen.

3. Grün: ein Stück Natur im Kleiderschrank

Die Farbe passt perfekt zum Herbst, denn dunkle und gedeckte Grüntöne erinnern an Wälder, Tannen und die Natur, die sich langsam auf die kalte Jahreszeit vorbereitet.

Besonders schön wirken dunklere Grüntöne, die nicht zu knallig sind. Sie lassen sich vielseitig kombinieren und können sowohl sportlich als auch elegant wirken. Zusammen mit Eiche entsteht ein besonders natürlicher Look, während Schwarz für einen klassischeren Stil sorgt.

Auch mit Rot kann Grün kombiniert werden, so entsteht ein kräftigerer Kontrast, der vor allem im Herbst interessant wirkt.

2. Orange: der Klassiker unter den Herbstfarben

Orange darf auf dieser Liste natürlich nicht fehlen. Kaum eine andere Farbe erinnert so unmittelbar an den Herbst: an bunt gefärbte Blätter, Kürbisse und die warmen Farben der Jahreszeit.

Auf Platz 2 schafft es Orange deshalb vor allem wegen seiner starken Verbindung zum Herbst. Gleichzeitig bringt die Farbe etwas Lebendigkeit in die Garderobe, wenn die Tage kürzer und die Outfits zunehmend dunkler werden.

Orange muss dabei nicht unbedingt auffällig getragen werden. Ein Schal, eine Haube oder ein einzelnes Accessoire kann bereits ausreichen. Wer es etwas zurückhaltender mag, kombiniert Orange mit Schwarz oder Eiche. Dadurch wird die Farbe optisch ruhiger.

Wer dagegen einen auffälligeren Herbstlook möchte, kann Orange mit Rot oder Grün kombinieren. Hier sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die Farben gut aufeinander abgestimmt sind.

1. Rot: kräftig und selbstbewusst

Rot landet auf Platz 1 der Herbstfarben 2026. Die Farbe bringt Energie in die Herbstgarderobe und sorgt dafür, dass Outfits auch an grauen Tagen nicht langweilig wirken.

Für den Herbst eignen sich vor allem tiefe und warme Rottöne, die etwas gedeckter wirken als knallige Sommerfarben. Rot lässt sich vielseitig kombinieren: Mit Schwarz entsteht ein klassischer Look, mit Eiche wirkt die Kombination besonders warm und mit Grün entsteht einauffälliger, herbstlicher Kontrast.

Rot kann ein schlichtes Outfit zum Hingucker machen ohne viel Aufwand!

Am Ende gilt: Trag, was dir gefällt

Natürlich gibt es keine festen Regeln dafür, welche Farben im Herbst getragen werden müssen. Am wichtigsten ist, dass du dich in deiner Kleidung wohlfühlst und deinen eigenen Stil wiedererkennst. Die Herbstfarben 2026 können dabei einfach als Inspiration dienen und vielleicht Lust darauf machen, einmal eine neue Farbkombination auszuprobieren.

Bei uns kannst du natürlich zu jeder Jahreszeit alle beliebigen Farben bestellen 🙂

Walter Kammerhofer: Was hinter seiner Kleiderwahl steckt

Seit über 25 Jahren steht Walter Kammerhofer auf der Bühne und begeistert sein Publikum mit Geschichten aus dem Alltag, pointiertem Humor und zahlreichen selbstironische Witze. Was ihn dabei besonders auszeichnet, ist seine authentische und bodenständige Art. Doch auch abseits der Bühne spielt Regionalität für den gebürtigen Mostviertler eine Rolle, unter anderem als Kunde von PLUfeschn.

Denn bei PLUfeschn geht es um mehr als nur Kleidung. Wir schaffen Stücke, die Persönlichkeit ausdrücken, angenehm zu tragen sind und unsere Verbundenheit zu regionaler Produktion und hochwertiger Verarbeitung zeigen. Da wir jedes Kleidungsstück selbst von Hand schneidern, können wir dabei auch individuelle Maße und persönliche Wünsche berücksichtigen. So entsteht Kleidung, die nicht nur hochwertig verarbeitet ist, sondern auch wirklich zu den Menschen passt, die sie tragen.

Auch im Fernsehen bleibt Walter Kammerhofer seiner Heimat und den Menschen aus der Region verbunden. Für ServusTV ist er als „Heimatforscher Kammerhofer“ in Niederösterreich unterwegs. Als Paketbote führt ihn sein Weg zu besonderen Orten, Kulturbetrieben und Sehenswürdigkeiten, wo er außergewöhnliche Menschen kennenlernt und spannende Geschichten aus der Region entdeckt. Dabei darf natürlich auch sein typischer Humor nicht fehlen.

Die erste Folge „Heimatforscher Kammerhofer – Über’s Mostviertel zur Grillparty“ wurde bereits am 4. September um 21:15 Uhr auf ServusTV ausgestrahlt und ist online bei ServusTV On verfügbar. Die zweite Folge „Heimatforscher Kammerhofer – Auftrag Niederösterreich“ ist am 11. September um 21:15 Uhr auf ServusTV zu sehen.

Umso schöner ist es für uns, wenn Menschen wie Walter Kammerhofer unsere Kleidung tragen und damit ein Stück regionale Handarbeit auf die Bühne und in den Alltag bringen.

Wir sagen daher: Danke, Walter, dass du PLUfeschn trägst! Und wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Momente, auf und abseits der Bühne.

Wer Lust auf einen unterhaltsamen Abend mit viel Humor hat, sollte sich sein nächstes Kabarett nicht entgehen lassen. Walter Kammerhofer live, das muss man erlebt haben!

Hol dir gleich ein Ticket:

Veganmania 2026 – was erwartet euch da?

Die Veganmania steht vor der Tür!!!

Sie ist Europas größtes rein pflanzliches Streetfood- und Sommerfestival und bringt auch dieses Jahr wieder viele vegane Köstlichkeiten, Musik und Unterhaltung auf die Donauinsel.

Es warten über 100 österreichische und internationale Essensstände auf euch, die jeden Wunsch abdecken werden. Ob nun Burger, Pizza, Hotdogs oder doch ein süßer Baumkuchen – die Optionen sind fast endlos.

Selbstverständlich ist es auch ganz egal, ob ihr selber vegan seid oder nicht, auf der Veganmania ist für jeden was dabei. Alle sind herzlich willkommen!!!

Das Festival bieten neben Essen aber auch einige andere Attraktion. Unter anderem vegane und nachhaltige Mode, wie plufeschn. All unsere Kleidungsstücke sind vegan und werden regional in Melk per Hand hergestellt. Unsere Stoffe aus Holzfasern sind atmungsaktiv und damit ideal für alle Temperaturen geeignet. 

Aber auch für Unterhaltung ist gesorgt: Live-Musik, Workshops, Sportprogramm, Special Guests und viele weitere Highlights stehen auch am Programm der Festivaltage.

Komm uns gern vom 18. bis 20.09. auf der Donauinsel bei der Veganmania besuchen – wir freuen uns auf euch 🙂

Öffnungszeiten:

Fr. 18. September 2026: 14–21 Uhr

Sa. 19. September 2026: 11–21 Uhr

So. 20. September 2026: 11–19 Uhr

Mehr Infos unter:

PPWR 2026: Was müssen Unternehmen jetzt tun?

Seit dem 12.08.2026 gilt die neue PPWR-Verordnung. Das hat bei vielen kleinen Unternehmen für Unsicherheit gesorgt. Was bedeutet das jetzt konkret für dich und was musst du tun?

Die Verordnung gilt zwar seit dem 12.08, aber du musst nicht alle Forderungen sofort umsetzen. Die PPWR wird schrittweise über Jahre hinweg umgesetzt. Trotzdem gibt es einige Dinge, die du jetzt schon erledigen kannst, um später nicht unter Zeitdruck zu geraten.

Was du jetzt tun solltest

1. Deine Rolle bestimmen
Bist du Lieferant, Erzeuger, Importeur oder Vertreiber? Je nachdem, welche Rolle du hast, können unterschiedliche Pflichten auf dich zukommen. Die genauen Definitionen findest du auf der am Ende verlinkten Website.

2. Deine Verpackungen erfassen
Liste alle Verpackungen auf, die du verwendest, also Kartons, Klebeband, Füllmaterial und Produktverpackungen. Schreib dir auch auf, aus welchen Materialien sie bestehen. So ersparst du dir später viel Arbeit.

3. Verpackungen mit Lebensmittelkontakt prüfen
Wenn deine Verpackungen mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, schau, ob sie die seit dem 12.08.2026 geltenden PFAS-Grenzwerte einhalten. Frag dafür am besten bei deinen Verpackungslieferanten nach den entsprechenden Nachweisen.

4. Bei Lieferanten nachfragen
Lass dir auch für Verpackungen ohne Lebensmittelkontakt die notwendigen Zertifikate und Konformitätsnachweise geben. Damit hast du die wichtigsten Informationen zu deinen Verpackungen gesammelt und kannst sie später für deine technische Dokumentation verwenden.

5. Auslandsversand prüfen
Wenn du deine Produkte ins EU-Ausland verschickst, dann informiere dich über die jeweiligen Registrierungs- und EPR-Pflichten. Schau dir an, in welche Länder du lieferst und ob du dort bereits richtig registriert bist.

6. Auf dem Laufenden bleiben
Bei einigen Anforderungen ist noch gar nicht endgültig festgelegt, wie sie genau umgesetzt werden. Es ist daher wichtig, die weiteren Entwicklungen im Auge zu behalten und sich regelmäßig bei offiziellen Stellen wie der WKO oder der ZSVR zu informieren.

Was kommt erst später?

Viele weitere Anforderungen müssen erst in ein paar Jahren fertig umgesetzt sein. Hier haben wir noch Zeit, uns darauf vorzubereiten. Dazu zählen:

  • Ab 2027: Bestimmungen zu wiederverwendbaren Verpackungen werden festgelegt
  • Ab 12.02.2028: Bestimmte Verpackungen, z. B. Tee- und Kaffeebeutel sowie Aufkleber auf Obst und Gemüse, müssen kompostierbar sein
  • Ab 2030: Verpackungen müssen recyclingfähig gestaltet sein
  • Ab 2030: Kunststoffverpackungen müssen bestimmte Mindestanteile an recyceltem Material enthalten
  • Ab 2030: Verpackungen müssen auf das notwendige Mindestmaß bei Gewicht und Volumen reduziert werden
  • Ab 2030: Für bestimmte Verpackungsarten gelten Marktbeschränkungen.
  • Ab 2035: Zusätzlich wird berücksichtigt, ob Verpackungen tatsächlich in großem Maßstab recycelt werden

! Bei mehreren dieser Anforderungen fehlen derzeit noch genaue Vorgaben. Diese werden in den kommenden Jahren weiter konkretisiert !

Also: Verschaffe dir jetzt einen Überblick über deine Verpackungen, kläre deine Rolle und prüfe die Anforderungen, die bereits gelten. Für die späteren Vorgaben hast du noch Zeit, dich Schritt für Schritt vorzubereiten.

40°C?! Was jetzt? – 5 Tipps gegen die Hitze

Die Temperaturen, die wir sonst nur aus den Nachrichten über den Süden kennen, sind nun auch bei uns angekommen. Während sich viele noch an die Winter mit meterhohen Schneedecken erinnern können, freuen wir uns heute über Sommertage mit „nur“ 30°C. Mit Temperaturen bis zu über 40°C verbreitet sich in Österreich nicht nur belastende Trockenheit, sondern auch Verzweiflung.

Wie geht man auf Dauer mit dieser Hitze um?


Um etwas Abhilfe zu schaffen, haben wir 5 Tipps gegen die Hitze gesammelt:

1. Viel Wasser trinken– genug Wasser zu sich zu nehmen, ist generell wichtig, doch speziell an heißen Tagen sollte vermehrt darauf geachtet werden. Durch das stärkere Schwitzen verliert unser Körper mehr Flüssigkeit. Diese muss, um Überhitzung und Kreislaufprobleme zu vermeiden, wieder aufgefüllt werden. Empfohlen ist bei Hitze, alle 1 bis 2 Stunden ein Glas Wasser (0,2 Liter) zu trinken, auch wenn man noch nicht durstig ist.

2. Richtige Kleidung– am besten ist leichte, luftige und atmungsaktive Kleidung aus Naturfasern, denn dadurch kann die Luft am Körper zirkulieren. Ein gutes Beispiel ist unser luftiges Kleid aus Modal Micro Holzfasern. Durch den weiten Schnitt und das hautfreundliche Material sitzt es nicht nur traumhaft, sondern ermöglicht auch die perfekte Zirkulation selbst bei extremer Hitze.

Aber auch unsere klassischen Herrenshirts aus Modal Micro Holzfaserstoff bieten eine super Unterstützung an den heißen Tagen. Mit ihrem luftigen Schnitt verschaffen sie ein ideales Tragegefühl für den Sommer.

Enge, synthetische Kleidungsstücke können zu einem Hitzestau führen. 

Die Farbe der Kleidung spielt auch eine wichtige Rolle: Euch ist sicher bereits bekannt, dass dunkle Farben schneller aufheizen, denn helle Stoffe reflektieren das Sonnenlicht und halten uns so kühler. Glücklicherweise gibt es all unsere Kleidungsstücke in vielen hellen Farben, aber auch für alle, die nicht komplett auf ihre dunklen Töne verzichten wollen, ist was dabei: Stell dir dein Lieblingsstück einfach selber zusammen – ein weißes Kleid mit ein paar dunkelblauen Akzenten oder doch halb dunkles, halb helles Shirt oder ganz was anderes? Völlig egal, wir bringen deine Vision zu dir, du entscheidest!

3. Abkühlung in den Alltag integrieren – so schön es auch wär, ist es den meisten nicht möglich, den ganzen Tag am See zu verbringen. Dennoch können wir unseren gewohnten Alltag mit einigen Ideen an die Hitze anpassen. Beispielsweise ein Thermophor in ein Coolpack umfunktionieren – dafür einfach die Flasche mit kaltem Wasser und Eiswürfeln auffüllen oder kurz in den Gefrierschrank legen (wenn da noch Platz ist ). Ein weiterer guter Tipp für den Schreibtisch sind kalte Fußbäder. Dafür ein beliebiges Gefäß mit kaltem Wasser befüllen und sofort die Füße rein!  Aber auch ein kleines nasses Handtuch um den Nacken kann schon viel bewirken, um den Körper etwas runterzukühlen. Werdet kreativ!

4. Kopfbedeckungen – selbst wenn es paradox klingt, sich bei der Hitze noch eine Haube aufzusetzen, wirkt es dennoch Wunder. Sie schützt nämlich unser Gehirn, das sehr sensibel auf Überhitzung reagiert. Wer sich zu lang ohne Kopfbedeckung der Sonne aussetzt, riskiert einen Sonnenstich. Dabei werden die Hirnhäute durch die heißen Strahlen gereizt und schwellen an. Typische Folgen sind starke Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und ein roter, heißer Kopf.

5. Eigene Grenzen beachten– der menschliche Körper ist nicht für derart hohe Temperaturen gemacht. Es ist wichtig, sich nicht an sein Limit zu zwingen, nur weil es sonst auch immer geht. Wenn man merkt, dass es nicht mehr geht, dann wirklich auf seinen Körper hören und eine Pause nehmen – unsere Gesundheit steht an erster Stelle!

Zwar können die Tipps die Temperaturen auch nicht mildern, allerdings helfen sie womöglich, entspannter durch die nächsten Tage zu kommen. Eine langfristige Lösung ist und bleibt nun mal nur der Klimaschutz.

Quellen:

https://geosphere.at/de/aktuelles/news/geosphere-austria-trockenheit-bleibt-in-oesterreich-ein-massives-problem

https://www.klima-mensch-gesundheit.de/hitzeschutz/empfehlungen-bei-hitze/

https://www.dge.de/blog/2025/essen-und-trinken-bei-hitze/

https://www.verbund.com/de/privat/themenwelten/life-hacks/tipps-gegen-hitze